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Regelmäßige Waldtage Drucken E-Mail

Warum ist uns aber der Waldtag, den es nun schon seit mehr als 15 Jahre bei uns als Angebot gibt, so wichtig?

Seit Herbst 2020 geht wieder jede Gruppe regelmäßig an einem Wochentag in den nahegelegenen Wald am Schöllerberg um dort den Vormittag zu verbringen. Gerade in Zeiten wie Corona, wo wir viel Zeit im Freien verbringen sollen, bietet sich der  Waldtag als regelmäßiger Wochenbestandteil sehr gut an.

Der für uns selbstverständliche Lebensraum bzw. "Gruppenraum" Wald prägt den Kindergartenalltag. Kinder verbringen heute leider wegen digitaler Medien sehr viel Zeit sitzend und passiv zu Hause. Die so wichtigen motorischen Fertigkeiten werden nur mehr bedingt auf Spielplätzen bzw. in Bewegungsräumen gefördert. 

Für die Kinder bietet der Aufenthalt im Wald aber ungeahnte, anregende Sinnesreize: Die Kinder finden immer neu zu erprobende Bewegungsmöglichkeiten aller Schwierigkeitsgrade vor:  Das Gehen auf den unterschiedlichen Schrägen, der unterschiedlichen Beschaffenheit des Bodens und das Balancieren auf einem Baumstamm, Steigen über Äste die im Weg liegen.

Die Persönlichkeit jedes Kindes wird individuell und nachhaltig durch die direkte Erfahrung ihrer Lebensumwelt im Rhythmus der Jahreszeiten bereichert. Darüber hinaus werden der Phantasie durch den Verzicht auf vorgefertigtes Spielzeug kaum Grenzen gesetzt.

Die Kinder erleben Phänomene und Gesetzte der Natur, gewinnen Erkenntnisse über komplexe Zusammenhänge. Im geschützten Rahmen der Gruppe macht ein Kind verantwortbare Erfahrungen mit seinem Körper, seinen Gefühlen, mit anderen und mit seiner Umwelt. Diese Erfahrungen - aus erster Hand - können ihm zu einer realistischen Einschätzung seiner selbst sowie seiner Umgebung verhelfen.

Auch die Sprache vom GREIFEN zum BEGRIFF wird nachhaltig gefördert! Eigenschaften wie rauh, gatschig, glatt usw. können erfühlt werden und bekommen so einen Namen.

Dazu lernen die Kinder den Wald mit allem drum und dran kennen, während sie mit Freunden spielen, für sich alleine beschäftigt sind, beobachten oder im Gespräch mit einem Erwachsenen sind.

Auch die Sozialkompetenz am Arbeiten an Projekten wie Bauen eines Waldhauses oder einer Waldhütte wird mit dem Planen bis zum Umsetzen des Projektes in der Kindergruppe geschult: seine Rolle im Team finden, seine Ideen einbringen können, aber auch die der anderen annehmen, gemeinsam wochenlang an einem Projekt dranbleiben, Rückschläge erleben, wenn etwas wieder einstürzt usw..

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LANGSAMKEIT zieht in den Kindergarten ein Drucken E-Mail

Ein neuer Mitbewohner eine afrikanische Riesenschnecke, die sogenannte Achatschnecke ist in einem Terrarium bei uns eingezogen. Sie ist selbstverständlich ungiftig. Die Kinder haben während des Tages die Möglichkeit, sie beim Fressen, Kriechen und Schlafen zu beobachten. Sie kommen dabei zur Ruhe und wir fördern beim Kind den Respekt vor Lebewesen. Wenn die Schnecke größer geworden ist, werden die Kinder auch die Möglichkeit haben, sie auf ihrer Haut kriechen zu lassen. Achatschnecken hinterlassen keine Schleimspur, sie beim Kriechen "Schaben auf der Haut", was sich wie eine Katzenzunge anfühlt. Wenn sich Kinder das trauen, lernen sie das Ekelgefühl zu überwinden und geduldig und konzentriert zu sein. Das Kriechen der Schnecke auf der Haut geht in die Tiefenwahrnehmung, daher wird sie auch als Therapieschnecke eingesetzt!

Unsere Achatschnecke wurde diese Woche auf den Namen "STEINI - PUMPI - FRIEDA - SCHNECKI" (nach Entscheidung im demokratischen Rahmen), getauft

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Danke an Bürgermeister (a. D.) Erwin Kastner Drucken E-Mail

Unser scheidender Bürgermeister Erwin Kastner verabschiedete sich letzte Woche mit einer Spende von ?300,- zum Ankauf einer Getreidemühle für den Kindergarten und die Krabbelstube. Stellvertretend für alle Kinder übernahm sein Enkerl Tobias den Gutschein im Gartenbereich an.

Herzlichen Dank für die großzügige Spende!

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Wir begrüßen 2 neue Teammitglieder Drucken E-Mail

Ingrid Kirsenhofer aus Klam ist seit September als Karenzvertretung für Frau Sarah Gürtler als Helferin in unserer "Schmetterlings - Krabbelstubengruppe" eingesetzt. Gemeinsam mit der gruppenführenden Pädagogin Bianca Mitterlehner ist sie für das Wohl von derzeit 8 Krabbelstubenkindern im Alter von 1 - 3 Jahren zuständig.

Armin Sabrowsky ist unser 11. Zivildiener im Kindergarten

Jeder Zivildiener bessert den im Kindergarten und der Krabbelstube den Erzieher - Kind - Schlüssel durch Mitarbeit als dritter qualifizierter Erwachsener im pädagogischen Bereich auf.

Unser Kindergarten- und Krabbelstubenteam ist besonders stolz, bereits das 7. Jahr in Folge, männliche Unterstützung in unserer pädagogischen Arbeit erhalten! Dieses Jahr übernimmt diese verantwortungsvolle Tätigkeit Armin Sabrowsky aus Baumgartenberg im Zeitraum von September 2020 - Mai 2021 in unserem Kindergarten.

Wir wünschen den beiden neuen Teammitgliedern bei der helfenden Unterstützung unseres Bildungs- und Erziehungsauftrages mit den ihnen anvertrauten Kindern viel Geduld und Freude.

Armin Sabrowsky                        Ingrid Kirsenhofer

 
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